Taz, die Tageszeitung als Genossenschaft

Taz, die Tageszeitung als Genossenschaft

Taz, die Tageszeitung wurde 1991 als publizistische Genossenschaft weitergeführt. Mittlerweile unterstützen über 12.800 Genossenschaftsmitglieder die publizistische Arbeit dieser großen deutschen Tageszeitung.

Leser und Mitarbeiter als Gesellschafter

Die taz, die tageszeitung. Verlagsgenossenschaft eG wurde zusammen mit Lesern und Mitarbeitern gegründet, um den Fortbestand der Tageszeitung zu sichern und eine unabhängige publizistische Arbeit zu gewährleisten. Diese Idee war eine Pionierleistung und hat sich nach eigenem Bekunden der taz als bestmögliche Gesellschaftsform bewährt. In Zeiten der Krise innerhalb der Zeitungsbranche – gerade wegen des Wegbrechens von Anzeigen und einhergehend mit der Verkleinerung von Redaktionen mittels Arbeitsplatzabbau – steht die taz heute sehr gut und stabil da.

Publizistische Freiheit als Rendite

Die Mitglieder der taz, die tageszeitung. Verlagsgenossenschaft eG erhalten keine geldwerte Rendite ausgezahlt, weil dies der Mehrheitsbeschluss aller Mitglieder ist. Die Gesellschafter möchten sicherstellen, dass die taz auch in Zukunft stabil und unabhängig weitergeführt wird, daher werden Gewinne nicht ausgeschüttet, sondern reinvestiert. Die publizistische Freiheit steht für die Gesellschafter an erster Stelle – im vollen Bewusstsein, dass das eigene Kapital nicht verzinst wird, sondern gutem Journalismus und einer unabhängigen Berichterstattung zu Gute kommt.

Ab 500€ Mitglied werden

Schon ab 500€ kann man der Genossenschaft al Mitglied beitreten und so seinen eigenen Beitrag zu publizistischer Freiheit leisten. Nach eigenem Bekunden fängt die Berichterstattung der taz dort an, wo andere Publizisten aufhören. Gerade in sozialen und wirtschaftspolitischen Themen ist Unabhängigkeit von Anzeigenkunden sehr nachvollziehbar. Als Mitglied kann man zudem auch seine Einlage erhöhen, wobei der Maximalbetrag bei 100.000€ liegt.

Warum auf Rendite verzichten?

Liest man sich die Antworten einzelner Mitglieder durch, warum man denn Mitglied in der Genossenschaft geworden ist, so wird von Pressefreiheit, dem Bezug zu einzelnen Autoren, dem Willen, die taz auch in Zukunft lesen zu wollen und dem Wunsch nach anzeigenfreier Berichterstattung die Rede. Dies ist nur ein Ausschnitt vieler Gründe und es verdeutlicht doch in besonderem Maße eine ganz andere Kulturistik als Geldanlage. Persönliches Interesse steht hier im Vordergrund.

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Neben diesem persönlichen Interesse an einer unabhängigen Berichterstattung erhalten neue Mitglieder auch kleine Geschenke, sogenannte Prämien, zum Beitritt. Die Prämien gehen von 6 Flaschen Wein bis hin zu Saunatüchern und Rucksäcken. Nicht zu viel, aber eine nette Geste, um den wahren Überzeugungstäter als Mitglied begrüßen zu können.
Interessierte können unter http://www.taz.de/zeitung/genossenschaft/wie-werde-ich-genosse/ Mitglied werden.


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